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News von gersweiler-online.de

27.9.2000

Geschäftesterben, Verkehrsprobleme, Kompostieranlage - Probleme der Gersweiler Bürger

Ein Artikel in der SZ (Saarbrücker Zeitung) von Mitte des Monats, über das Geschäftesterben, löste
doch einige Reaktionen aus. Da hat der Bredel (SZ) doch mal was gemacht. Oh, weh.

Zuerst fasste die CDU, mit Gerd Bauer, Rainer Mathieu, Volker Arnold, Herrn Ehrmanntraut, Staatssekretär Grün die Gelegenheit beim Schopfe und rief zu einer Diskussion in der <Gaststätte zur Turnhalle> in Gersweiler.

Am 16.9. kam dann der Artikel Stadträte gingen vor Ort in der SZ. Die SPD ärgerte sich wahrscheinlich darüber und konterte polemisch am 20.9. in der SZ mit dem Artikel Schluß mit der Schonzeit für den Baudezernenten. “Gersweiler sei kein Notstandsgebiet” (davon war gar keine Rede) und der Dezernent sei einmal mit der Saarbahn gefahren....usw.  so die SPD-Sprecherin Graßmann-Grazia. Anm:(Alles Polemik.)

Anm: Ein unparteiischer Bürger kann zum Thema Wahl des Bauderzernenten nur feststellen, daß bei der Auswahl der Stelle auch viele SPD-ler für den “Schwarzen” gestimmt haben müßten, als einen grünen Anwärter zu wählen. (Wahrscheinlich deswegen der Zoff.) Trotzdem Dank den Leuten die das so entschieden haben.

Nun, die CDU konterte eben falls mit einem polemischen Artikel in der SZ vom 25.9. unter der Überschrift: Kritik fällt auf die Kritiker zurück. (gemeint ist die SPD)

Am 27.9. in der SZ von der SPD CDU macht nur Wind. (Man lässt ja nichts auf sich sitzen)

Nun, die Parteien haben sich in der SZ “beballert” aber für den Bürger und die Probleme -kein Wort-.

Am gleichen Tag, den 27.9. hatte dann die SZ die Initiative ergriffen zu einer kleinen Versammlung in
die Gaststätte “Zur Turnhalle” einzuladen um nochmals die Probleme der Gersweiler Bürger zu
diskutieren. Vertreter vieler Parteien und Bürger waren geladen.

Die Themen waren: Kompostieranlage, Geschäfte-sterben und Verkehrprobleme.

Die Kompostieranlage stinkt vielen Anwohnern zu viel, ist ca. 10-fach überlastet,  macht zu viel Lärm
und das Verkehrsaufkommen zu der Anlage ist zu hoch.Manchmal bis zu 2500 Fahrzeuge pro Tag.
Man möge die Anlage verkleinern und mehrere kleinere Anlagen in andern Gebieten schaffen, so der Wunsch
der betroffenen Anlieger. Als die Vertreter der SPD hier angesprochen worden, waren sie nicht zuständig.
Da müßten Leute aus der Verwaltung her gab man zu verstehen. -Also nichts rausgekommen-.

Warum so viele Geschäfte sterben konnte auch nicht geklärt werden. Fakt ist jedenfalls daß die
Verwaltung vor dem Anwesen Dr. Thomas Jung, Ecke Hauptstr./Krughütterstraße große Steine
abgelegt hat und dazu noch mit Pfosten und Ketten abgesperrt hat, so daß kein Fahrzeug dort, vor
der Bäckerei, halten oder be- und entladen konnte. Nach wenigen Monaten mußte die Bäckerei
schließen. Auch bei manch andererem Geschäft, welches geschlossen hat, könnten Halte- oder Parkprobleme mit dazu beigetragen haben. Das wurde aber von den SPD-Vertretern verneint.

                          

Zu einer Verkehrsminderung hauptsächlich in der Krughütter Straße wurde schon mehrfach der
Vorschlag gemacht eine Umgehungsstraße von Nähe Sprinkshaus zur Willerbach über Kompostieranlage,
Waldfriedhof zu planen oder zu bauen, um den Durchgangsverkehr von Frankreich und auch der
Krughütte usw. in Richtung Burbach/Autobahn, den Anlieferungsverkehr zur Kompostieranlage,
nicht mehr durch den Ortskern zu führen, wurde von den anwesenden CDU-Vertretern befürwortet aber von den SPD-Vertretern abgelehnt.
Man hat vernehmen müssen daß man den Autoverkehr in Gersweiler nicht verringern will sondern nur
“verlangsamen”. Das Problen dürfte somit nicht gelöst sein.

Auch könnten in der Hauptstraße Bäume angepflanzt werden, die Parkbuchten reduziert und vielleicht
noch Parkuhren aufgstellt werden, so ein SPD-Vertreter. (Da kann man wieder kräftig abzocken)

Mal sehen was die SZ demnächst darüber meldet.
ws.

Bis heute, den 15.10.2000 hat sich sich garnichts getan. Alle Vertreter der örtlichen Parteien geben ihr
bla,bla in der Zeitung ab. Das war’s. Wenn man die Statement in der SZ verfolgt, kann man lesen:

Frau Dams: Die Deponie stinkt nicht und wenn dann nach dem Gesetz. Die Überlastung wird
auch abgestritten. Wer lügt den hier? Einerseits wird eine 10-fache Überlastung fest-
gestellt, dann wieder abgestritten. Die Autos kommen alle nur von der Umgebung, auch wenn sie
andere Kennzeichen haben. Die sind meistens von der Stadt beauftragt????

Vor dem Anwesen Dr. Jung, Ecke Krughütter/Hauptstr. hat sich auch nichts geändert. Die Steine und
Absperrung mit Ketten verhindern bis heute noch die Be- und Entlademöglichkeit vor dem Anwesen.

Das Verkehrsaufkommen in der Krughütter Straße will man nur verlangsamen aber nicht vermindern.
Das bringt für die Anlieger keine Verbesserung. Alle Parteivertreter haben noch nicht begriffen daß
nur eine Ortsumgehung, von Sprinkshaus zur Willerbach, eine Entlastung bewirken kann. Man drückt
 sich um den Ausbau einer solchen Ortsumgehung mit allen möglichen Ausreden
.
Mal sehen was da noch alles zu hören ist.

bis bald. ws

vom 10.12.2000 -.......Verkehrsprobleme usw.

Vor dem Anwesen Dr. Jung, Ecke Hauptstr./Krughütterstr. hat man ein paar Eisenpfosten vor der ehemaligen Bäckerei entfernt, 2 Parkplätze markiert aber den Platz mit noch größeren Plastikabsperrungen versehen um ein parken zu verhindern. Was diese “kluge” Entscheidung bringen soll bleibt mal abzuwarten.
Parkplätze für Gersweiler sind wichtig für die Geschäfte. Eine Verringerung könnte sich nach_
teilig auswirken. Will man ein sog. Geschäftesterben verhindern sollte auch dieser Aspekt mit beachtet werden.

zur Verkehrsberuhigung Krughütter Straße:

wie in den Printmedien zu entnehmen ist , sind die rot/grünen Fraktionen nicht für eine Verkehr-
beruhigung in dieser Straße sondern für eine “Verkehrsverlangsamung”. Das dürfte das Problem allerdings nicht lösen da eine niedrige Fahrzeugfrequentierung nicht zu erwarten ist. Was übrig bleiben könnte ist eine Verkehrbehinderung. (Eine Verkehrsbehinderung ist durch Personen sogar strafbar.)
Eine mehrfach diskutierte Umgehungsstraße Sprinkshaus/Willerbach ist umgehend erforderlich, will man eine Entlastung der Krughütter Straße erreichen.
Ein weiterer Anstieg des Verkehrsaufkommens, auch durch Vergrößerung der Kompostier-
anlage, ist zu erwarten und der Krughütter Straße nicht zu zumuten. Wenn nicht bald die Planung einer Umgehungstraße vorgesehen wird kann es bald zu spät sein, da eine Bebauung in der Nähe Willerbach ebenfalls ansteht und Dieses nicht berücksichtigt.

Mal sehen was man noch hört
-ws-

vom 25.01.2002                                 Was gibt es Neues? 

Zu den obigen Problemen  Kompostieranlage, Geschäftesterben, Verkehrsprobleme .

Kompostieranlage: Es wurde ein besserer Schutzwall errichtet. Seitdem scheint Ruhe an der
                                 an der Front zu sein.

Geschäftesterben: